Gefahren

Welche Gefahren bedeuten die konventionelle Ölförderung und Fracking für unsere Gemeinde?

Lebensqualität, Umwelt und Natur:

  1. Gefährdung von Grund-, Oberflächen- und Trinkwasser durch Chemikalien und radioaktive Substanzen, die beim Bohren und beim Fracken eingesetzt werden oder auch bei der konventionellen Ölförderung ständig im Lagerstättenwasser anfallen.
  2. Undichte Bohrlöcher und Pipelines: Insbesondere die 35 Altbohrungen des ehemaligen Fördergebiets Schwedeneck bedeuten ein unabsehbares Risiko.
  3. Grundwasserverschmutzung durch unterirdisch verpresste, giftige Abwässer.
  4. Absenkung des Grundwasserspiegels durch Entnahme riesiger Wassermengen.
  5. Versalzung und somit dauerhafte Zerstörung von landwirtschaftlichen Flächen, Wiesen und Waldstücken durch Aufsteigen großer Salzwassermengen.
  6. Luftverunreinigungen durch Methan und andere Gase sowie giftige Rückstände beim Abfackeln, z.B. Quecksilber und Benzol (krebserregend).
  7. Erdbeben durch Aufbrechen der Gesteinsschichten und Verpressen von Abwässern im Untergrund, dadurch Wertverlust an Immobilien.
  8. Irreversible Schäden am europäischen Naturschutzgebiet Steilküste Schwedeneck durch Beben und Absenkungen.
  9. Unfälle durch Lecks in der Pipeline und von Tanklastzügen mit Giftstoffen – betroffen wäre hier die gesamte Region bis nach Gettorf.
  10. Fortgesetzte Förderung fossiler Brennstoffe statt Umstieg auf saubere, erneuerbare Energien.

Eigentum und Existenzgrundlage:

  1. Schleichende Enteignung: Massiver Wertverlust von Immobilien und Grundstücken, die künftig in einem Industriegebiet stehen.
  2. Zerstörung der Tourismus-Region Schwedeneck: Wer möchte in einer Gegend Urlaub machen, in der es nach Erdöl und Chemikalien stinkt und ständig der Lärm der Bohrstation zu hören ist?
  3. Belastung der Bevölkerung durch Lärm und Schmutz sowie Infrastrukturschäden infolge starken LKW-Verkehrs.

ostsee

Advertisements